![]()
![]()
************************************************************
NEU!
Werkstätten am Freitag Vormittag
Da in den letzten Jahren viele Teilnehmer schon Donnerstagabend zur Eröffnung
angereist sind, wagen wir in diesem Jahr ein Experiment. Wir möchten
euch die Gelegenheit geben, schon am Freitagvormittag Werkstätten zu
besuchen.Zwei verschiedene gibt es zur Auswahl. Beide dauern jeweils drei
Stunden, starten um 9 Uhr und enden um 12.00 Uhr.
A) Rap auf der Improtheaterbühne
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen: für alle Stufen
Leitung: Stefan Beckenbauer alias Baxter
(Würzburg)
In dieser Werkstatt geht es darum, den Rap oder HipHop gemeinsam mit einem
preisgekrönten und erfahrenen Freestyler mal unter die Lupe zu nehmen.
Wie funktioniert rappen überhaupt?
Wie kriege ich meine Tausenden von spontanen Ideen und Reimen in die richtige
Form die sich nach Rap anhört?
B) Organisation
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen: für alle Stufen
Leitung:
Birgit Linner von
isar148 (München)
Spaß oder Ernst: Verein, GbR, GmbH, welche Gesellschaftsform passt
zu wem?
Falle Finanzamt: Brauche ich eine Steuernummer? Was muss auf eine Rechnung
drauf!
Wann stelle ich Mehrwertsteuer in Rechnung und wie viel? Was ist der Unterschied
zwischen Mehrwert- u. Umsatzsteuer?
Strukturjungle: Wenn Spieler das „Sagen“ haben! Vorteile einer
Hierarchie und ihre Gefahren!
Wenn Geld reinkommt: Was steckt alles drin in einer Gage? Wie machen wir
das mit den Gagen, damit es gerecht ist?
GEMA: Der ewige Kampf der Improszene. Er betrifft uns alle!
Künstlersozialkasse: Was ist das, wer kann sie nutzen?
Viele Fragen, die auf eine Antwort warten.
Birgit Linner von isar148 versucht sie, aus ihrer Erfahrung in unterschiedlichen
Gruppenstrukturen zu beantworten und wertvolle Tipps zur Vermeidung von
internen Problemen zu geben.
Um effektiv zu arbeiten, bitten wir die Interessenten dieses Workshops,
im Vorfeld ihre Fragen (egal welcher Art) an linner@isar148.de zu schicken.
Birgit wird dann den Workshop danach ausrichten und vorbereiten, um die
Bedürfnisse besser abzudecken.
Können Fragen an dem Tag nicht beantwortet werden, werden sie in eine
Liste eingetragen, recherchiert und später beantwortet.
************************************************************
Workshops
Alle Workshops beginnen am Freitag Mittag (26.10.2007) und enden Sonntag
Mittag (28.10.2007) und umfassen 12 Workshopstunden. Hier gibt es den genauen
Zeitplan.
Unsere Einteilung in Stufen soll helfen, homogene Workshopgruppen zu erzielen,
um auf einem etwa einheitlichen Niveau arbeiten zu können. Bitte seid
so fair, dass ihr euch realistisch orientiert, um Frust während des
Workshops zu vermeiden.
Stufe 1/2
Ich habe erst wenig Erfahrung im Improtheater, z.B. bereits schon einen
Anfängerkurs besucht.
Stufe 1
Ich spiele seit mindestens einem Jahr Improtheater und habe auch schon ein
paar Male auf der Bühne gestanden.
Stufe 2
Ich spiele seit mindestens zwei Jahren Improtheater, habe schon öfters
auf der Bühne gestanden und probe regelmäßig.
Stufe 3
Ich spiele seit mindestens drei Jahren Improtheater, trete regelmäßig
auf und probe regelmäßig mit einer festen Gruppe.
Stufe 4
Ich spiele seit mindestens sechs Jahren Improtheater, trete regelmäßig
auf und probe regelmäßig mit einer festen Gruppe.
************************************************************
1. Die Situation oder Die Kunst, in der Improvisation zu leben
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen ab Stufe 1/2
Leitung: Eugen
Gerein und
Enno Kalisch von AlsWir
Im Workshop werden die üblichen Grundlagen wie Ort, Charakter, Geschichte
etc über eine spezifische Auswahl von Elementen aus unterschiedlichen
Schauspieltrainings verbunden. Der zentrale Focus liegt auf der improvisierten
Situation, die frisch, spontan und dennoch focussiert und glaubhaft bleiben
soll trotz allem einsetzenden "Wissen". Auch bei Stimm- und Körperübungen
bleibt der Transfer zur Bühnensituation offensichtlich und naheliegend.
Auch ohne große dramaturgische Konzepte führen die improvisierten
Szenen so in leicht und dynamisch entstehende und und somit tiefe Momente.
Eugen Gerein bringt seine in Rußland gemachten Erfahrungen mit dem
Resonanztraining nach Wassiljew und dem Schauspieltraining nach Demidov
und Enno Kalisch Elemente aus Strasberg-Training sowie Alexandertechnik
und Performance-Projekten (z.B. "Mute" in Le Mans) ein.
Die auf der Bühne gelebten Momenten werden als Ergebnisse am Ende des
Workshops konzeptionalisiert, dramaturgisch beschrieben und somit auch konzeptionell
abrufbar zusammengefasst.
************************************************************
2. Improvisationen mit Masken
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen ab Stufe 1
Leitung:
Andreas Wolf vom
fastfood theater (München)
In diesem Workshop geht es um Techniken des Maskenspiels, um körperliche
Figurenarbeit und um das Improvisieren mit extremen Charakteren. Die Teilnehmer
lernen miteinander auf hohem energetischen Niveau zu spielen und dabei dem
Charakter der Maske zu folgen. Dies führt zu neuen Erfahrungen als
Impro- und Schauspieler. Am Schluss steht eine kleine Präsentation.
Die Masken werden gestellt. Eigene können mitgebracht werden.
************************************************************
3. Comedy in Improv
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen ab Stufe 2
Leitung: Kevin
Gillese & Arlen Konopaki von Rapid
Fire (Edmonton/Kanada)
Unterrichtssprache ist Englisch!
Drama is not the opposite of comedy, tragedy is. We strive to find the truthful
combination of comedy and emotion, through drama.
This is the best way to create laughter that is constructive to your
improvised stories and scenes.
Comedy can be elusive, it can be hard to find. Comedy can
also be destructive to improv scenes if it's not controlled. In this
workshop we will focus on how to build constructive comedy that flows
naturally from the improvised stories and characters that you create. We
will explore the difference between truthful moments of comedy and cheap
gags that hurt your show.
************************************************************
4. Von der Anmoderation bis zum fertigen Musical
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen ab Stufe 2
Leitung: Birgit
Linner und Marc
Schmolling von
isar148 (München)
In diesem WS geht es nicht um Singen lernen, sondern viel mehr darum, das
Genre Musical zu durchleuchten. Welche Zuschauerabfrage macht Sinn, wie
ist die Dramaturgie, welche Figuren kommen vor, wo spielen Musicals, wie
sind sie aufgebaut, warum sind sie so beliebt?
Es kommt nicht auf schönes Singen an, sondern auf die Haltung dahinter.
Auf Figurenarbeit. Auf gute Moderation. Am Ende stehen Musicals mit Gefühl
und Herz.
Wer Lust hat sich diesem Genre zu widmen und einiges Handwerkszeug für
die Erschließung anderer Genres mitzunehmen ist hier richtig.
************************************************************
5. Körperarbeit
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen ab Stufe 3
In diesem Workshop haben wir bewusst darauf verzichtet, ausschließlich
impro-erfahrene Workshopleiter einzuladen. Davon versprechen wir uns, dass
neue Möglichkeiten des körperlichen Ausdrucks aus anderen
Disziplinen ins Improtheater Einfluss finden können.
Die Teilnehmer sollten sich bewusst sein, dass dieser Workshop verschiedene
Aspekte der Körperarbeit bündelt und somit nicht wie andere
vornehmlich auf szenischer Arbeit aufbaut.
Somit ist dieser Workshop eine Anregung sich selbst auf die
Suche nach Möglichkeiten der Umsetzung zu begeben.
::: Teil 1: Kämpfen :::
Leitung: Boris
Wagner vom Mainfranken
Theater (Würzburg)
Der erste Workshopteil (Freitag, 3 Stunden) setzt sich mit Möglichkeiten
auseinander, über Grundverabredungen Kampfelemente in die Improvisation
einzugliedern, ohne zuvor jeden Fall konkret einzustudieren.
Wir lernen ein paar Grundtechniken der Bühnenakrobatik: Ohrfeigen,
Schläge und Tritte gehören zum Basiswissen ebenso wie die Fallschule.
Trainingskleidung und Lust zum Bewegen ist Pflicht!
::: Teil 2: Akrobatik :::
Leitung: Detlev
Schmidt von Emscherblut
(Dortmund)
Im zweiten Teil des Workshops (Samstag, 6 Stunden) stehen das Kennenlernen
des eignen Körpers, Entwicklung von Körperbewusstsein und das
Arbeiten mit dem Körpermittelpunkt, mit dem eignen Gewicht und Körpergefühl
im Vordergrund. In Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit wird viel geschwitzt
und gelacht werden. Viel von dem, was wir mit Akrobatik verbinden, hat nichts
mit Kraft, sondern mit dem Spiel von Körpermitte und Gleich-Gewicht
zu tun. Wir werden kleine akrobatische Elemente erarbeiten, die in improvisierte
Szenen miteinfliessen können. Schön ist es ja, wenn man ein Handwerkszeug
hat, das dann im gegebenen Fall beim Publikum großes Erstaunen auslöst.
Mitbringen solltet ihr: Große Lust, euch körperlich auszuprobieren,
lockere Kleidung, etwas zu trinken und viel Spaß.
::: Teil 3: Tanz :::
Leitung: Ivan
Alboresi vom Mainfranken
Theater (Würzburg)
Im dritten Teil des Workshops geht es darum, durch eine Heranführung
an den moderenen Tanz eine neue Zugangsmöglichkeit zur eigenen Körperlichkeit
zu finden. Tänzerische Übungen sollen einen Einblick in diese
Kunstform ermöglichen und im besten Fall Möglichkeiten für
das eigenen Spielen auf der Bühne eröffnen, die das eigene bisherige
Improtheaterspielen bereichern. Der Trainer Ivan Alboresi wird individuelle
Rückmeldung zur Körperlichkeit und den Möglichkeiten der
TeilnehmerInnen geben.
Mitzubringen ist Trainingskleidung!
************************************************************
6. Wo ist Wer und Was macht Wie?
::::: BEREITS AUSGEBUCHT! :::::
Zu belegen ab Stufe 4
Leitung:
Jörg Schur vom
fastfood theater (München)
Bewährte und längst bekannte Improvisationstechniken, wie z. B.
Status oder sich emotional verändern lassen, helfen ImprospielerInnen
schnell, Charaktere bzw. skurrile Typen zu finden. Manchmal geschieht dies
zu schnell, zu skurril und wenig authentisch.
In meiner Arbeit als Trainer und Spieler verbinde ich oben genannte bewährte
Techniken mit der Möglichkeit, noch stärker über Charaktere
Geschichten zu erzählen. Ich will Typen erarbeiten und entdecken, die
authentisch aus einem selber entstehen und auf andere Charaktere reagieren
und somit in Beziehung zu einander stehen können. Dabei lege ich großen
Wert auf Präsenz und Körperlichkeit.
Kurz - eine GESCHICHTE kann auch ganz EINFACH nur über die CHARAKTERE
erzählt werden.
Während des Workshops werde ich auch als Coach fungieren und immer
wieder mal den jeweiligen TeilnehmerInnen ein individuelles Feedback geben.
Ganz im Sinne von „da geht doch noch mehr...“
Und am Ende des Workshops wird dann noch das bekannte Geschichtenformat
Lotus („verschachtelt improvisieren“) vertieft, trainiert und
improvisiert - Lotus’ in voller Blüte...
Es ist viel mehr möglich als wir glauben und alles Mögliche kann
aus allem Möglichen entstehen. Unserer schöpferischen Phantasie
sind keine Grenzen gesetzt.
***********************************************************
AUCH NEU!
Format-Werkstatt mit Jim
Libby
Wir starten in diesem Jahr ein Experiment und brechen mit unserem herkömmlichen
Workshopkonzept insofern, indem wir erstmals eine Werkstatt anbieten, zu
der wir gezielt erfahrene Spieler und Spielerinnen einladen, die im Laufe
des Festivals ein Improtheaterformat entwickeln, das am Samstagabend seine
Uraufführung findet.
************************************************************